Der Löwe und der Rabe

Das Finale

So ritt die stolze Heldengruppe mit ihrer überragendenen Verkleidung unerkannt als Teil des Nachhschubs nach Mehrwert. Dort angekommen, wurde das Banner vorerst in die Struktur der örtlichen Armee eingegliedert und man sammelte Informationen über die aktuelle Lage: Der schwarze Moloch Al’Anfa war vorgerückt bis zum Mhandani. Dort hatten sie das Palastvirtel Mehrwerts diesseits des Flusses erobert und stellten ihre Truppen für die Belagerung der Hauptstadt auf. Honak residierte im Palast, eine eindeutige politische Botschaft an die Außenwelt: Den alten Kalifen enthauptet, den Neuen aus dem Zentrum seiner Macht vertrieben. Das Imperiums des Südens war auf dem Gipfel seiner Macht. Daneben erhielt man noch Kunde von einigen weiteren Nebenschauplätzen:

Die Belagerung von Kanemünde war gescheitert. Die Bornländer hatten weitere Schiffe zu ihrer Kolonie entsand. Diesen war es gelungen die Seeblockade der schwarzen Armada vor der Bucht zu durchbrechen und verstärkten die eingeschlossenen Verteidiger Kanemündes. Ein durch die Geschütze der Schiffe unterstützter Ausfall hatte die Belagerer zerstreut. Oderin Dumetuant, der Heermeister dieses Unternehmens wurde zum Patriachen befohlen. Seine Niederlage würde ihn im Kampf um Honaks gunst weit hinter Duridanya Karinor zurückfallen lassen. Daraus ergaben sich folgende Konsequenzen: 1. Die übrigen Belagerungstruppen von Kannemünde waren nicht länger an diesem Kriegsschauplatz gebunden und könnten nun den Vorstoß der Hauptstreitmacht verstärken (schlecht) 2. Den Al’Anfanern war es nicht gelungen, ihre Nachschubwege zu verkürzen. Sie müssen immernoch all ihre Versorgung in Selem anlanden und hunderte Meilen über Land transportieren. (gut) 3. Oderins Schlappe wiird Duridanya in ihrer Position als oberste Heerführerin bestärken, ihre offensichtliche Unfähigkeit, ihr Temeperament und ihre Libido ermöglichen dem Kalifat größere Siegchancen als gegen den kühlen, berechnenden Ordensritter Oderin (gut) Zweimal gut, einmal schlecht. Der Erfolg der Bornländer verbessert die Lage der Helden und Novadis im Ganzen

Gelungenes Aussähen als getarnte Alanfaner ergab: auf einfachfachem Wege ist kein Rankonnen. Doch die Erkenntnisse des Spähens ergaben einen neuen, sehr geagten Plan: Die Helden flohen bei einer Patroullie und setzten sich gen Rashdul ab. Dort wollten wir Truppen für einen Frontalangriff ausheben. Dieser würde alle wesentlichen Truppen der Alanfaner, die die nördliche Stadthälfte jenseits des Flusses belagerten, binden. Das Gro des Heeres, einschließlich der Eliten und aller Feldherren wäre vom Palast weg gelockt. Lediglich Honak und seine Leibwache würden im Palast bleiben und der würde Glühwein trinkend vom Balkon des Palastes aus der Schlacht zuschauen.

Vor Rashdul boten sich zwei Probleme: Die Stadt selbst wurde von einer kleineren Streitmacht des Patriachen belagert. Und zweitens erwies es sich als äußerst schwer, noch Truppen zu finden, die bereit für ein solches Alveransfahrtskommando waren.
So schlich man sich in die Stadt hinein. Dort schaffte man es, sich bei dem Statthalter Gehör zu verschaffen. Fiana offenbarte ihre wahre Identität als Erste Verteidigerin Unaus. Mit diesem Einfluss und dem guten Zureden von Humudane, die in der Stadt einigen Leumund besaß konnten wir ein paar Todesmutige finden, die sich der Übermacht stellen wollten.

Der Plan sah vor, schlagartig aus der Stadt auszubrechen und die Belagerer vor Rashdul zu überrumpeln. Dann sollte in einem Eilmarsch nach Merhwed marschiert werden um die dortigen Alafaner zu stellen. Diese sollten dadurch überrascht werden, dass der Tranport der Truppen auf dem Fluss stattfinden sollte. Die List bestand darin, die ohnehin schon schwachen Truppen der Affenaufzuteilen um somit auch die Alanganer zu zwingen, ihre Linien auszudünnen. Außerdem sollten die Belagerten Truppen in der STadt zum Ausfall bewegt werden. Gesagt getan.

Es blies zur Schlacht, die Helden schlichen sich über einen Geheimgang hintenrum in den Palast. Während der hektishcen Vorbereitung für den Kampf gelang es der Gruppe unter Delas Führung bis zu den ehemaligen Gemächern des Kalifen vorzudringen, wo man auf die Leibgarde des Honak stieß. Es kam zum Finale!

Zuerst schnetzelte man sich durch die Leibwachen. Es gab Feuerdämonen und gewaltige lebendige Ranken, die beide Seiten aufeinander hetzten. Die Helden paralysierten Oderin Du Metuant und warften ihn vom Balkon. Er hatte sich als einziger ehrenhaft in diesem Krieg verhalten und sein Leben wurde verschont. Auf der Aussichtsplattform des Turms kam es zum Showdown. Fiana tötete ihre Nemesis, den Schwarzmagier Araldo HEsthofer, auch Gesichtsmassaker genannt durch einen gezielt platzierten Wurfdolch. Arombolosch erschlug Tar Honak mit dem MacGuffin. Man hisste das Banner des gehängten Raben, des Ordensbanners auf dem Turm und setzte sich ab.

Überrumptelt von de Kunde, es sei jemand in den Palast eingedrungen und habe den Patriachren ermordet, geriet das Heer der Alafaner in Unordnung. Duridania Karinor wurde im Gefecht getötet, der wieder ent-starrte Oderin übernahm die Führung und führte die verbleibenden Teile seines Heeres vom Schlachtfeld. Die Schlacht war gewonnen, Fianas Plan war aufgegangen. Der Krieg hatte sich gewendet. Jetzt hatten die Affen die Initiative.

An diesem Punkt endet die Kampagne für unsere Helden, der Rest des Ausgang des Krieges liegt noch in einiger Zukunft, doch vom Sieg beflügelt begannen die Novadis ihr Land zurück zu erobern.

DIe Helden wurden vom Kalifen zum Dank für Ihre Taten von allen Verfehlungen freigesprochen, die sich sich während des Feldzuges schulden haben kommen lassen. Außerdem erhielten sie die Würde, jederzeit von ihm und seinem Hof gehör zu finden, sollten sie ein anliegen haben.

Von Ravendozza wurden die Helden auch belohnt:
Tai erhält einen Magierturm.
Dela ein Herrenhaus in Drol und dort den Befehl über eine kleine Meuchlerzelle die sich ausbilden darf.
Fiana darf ihre Bannersoldaten behalten.

Dexter hatte noch eine Belohnung für Fiana:
Sie erhielt die Erlaubnis des Mittelreichs, einen Orden mit ihren Soldaten zu gründen. Als Ordenshaus wurde Fianas Herrenhaus in Gareth bestimmt, der umliegende Häuserblock dafür aquriert und dem Orden übertragen. Im Gegenzug verpflichtete sie sich mit ihrem Orden dem Kaiserreich zur Treue.

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Urmel

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