Der Löwe und der Rabe

DSA Woche

Die Erkundungen durch das unwegsame Khoramgebirge zogen sich weiter hin. Nach erfolgreichen Abwehrgefechten der Heldengruppe und der Beni Karam gegen die Ferkinas wurde Kriegsrat gehalten. Der Sippenanführer Kalid (hieß er so?) schlug uns folgenden Deal vor: Hier sei nochmal angemerkt, was unser Auftrag war: Kalifenanwärter Mustafa hat die glorreiche Heldengruppe losgeschickt, um die Unterstüzung der Novadistämme für den Krieg und seine Ansprüche auf den Kalifenthron zu sichern.

Hier der Deal von Kalid (?): Wir machen das Lager der Ferkinas ausfindig. Wir finden heraus, warum die ansonsten so versprengten und miteinander in Fehde liegenden Sippen der Ferkinas plötzlich gemeinsam handeln. Erst durch diese Vereinigung stellen die Ferkinas eine Gefahr für die Beni Karam dar. IM GEGENZUG für unsere Hilfe bietet er an, bei seinem Bruder, dem Sultan des ganzen Stamms der Beni Karam, ein gutes Wort für und und den Kalifen ein. Dann können wir auch mit der Entsendung von Unterstützungstruppen für Mehrwed rechnen. Super Sache also.

Voller Tatendrang und Elan stieß die Gruppe, bestehend aus Fiana, Dela, Farnion und Taizia, ins Gebirge vor um das Lager der Barbaren zu finden. Die ganze Geschichte lief ziemlich chaotisch ab. Ein kurzer Einlick: Kampf gegen ein Holzschaf, Kampf gegen einen nächtlichen Überfall, Blutfehde des Ölfen mit einem umherfliegenden Adler.

Bald war tief in den Bergen ein verstecktes Tal gefunden, in dem sich circa 200 Wylde versammelt hatten. Es waren Menschen aller Bergstämme, die dort mehr oder minder friedlich beieinander saßen und sich an geraubten Vorräten labten. In der Mitte des Tals fand man einen offensichtlichen Anführerhügel, bepflanzt mit drei Anführerzelten. Aus der Entfernung konnte man ausmachen: Eine Anführerschamanin, Ein Anführerkrieger, ein Anführerkriegerjüngling. Rasch beobachtete man noch, wie der während des Überfalls geraubte Praiosgeweigte Winnie The P vor versammelter Mannschaft in Scheiben geschnitten wurde.

Es begann die Schlachtplanung. Langes Hin und Her. Frontalangriff mit 5 Helden auf das Lager oder nächtliche Schleichaktion? Alles wurde abgelehnt. Letzlich besann man sich auf folgenden Plan: Zurückkehren zum Dörfchen der Beni Karam. Das Dorf beizeiten evakuieren. Die Ferkinas müssten in den nächsten Tagen aussrücken, um erneut zu plündern, denn ihre Vorräte gehen zur Neige. So würden sie lediglich ein leeres Dorf überfallen. In der Zwischenzeit sollte die Streitmacht der Beni Karam über verborgene Bergpässe zum nunmehr weniger bewachten Lager der Ferkinas geführt werden.

Lange Rede kurzer Sinn: Der Plan wurde ausgeführt. 150 berittene, schwer bewaffnete und kampfeslustige Novadis stürmten in das Lager. 100 Schritt vor den ersten Kämpfen sprang Farnion Lotussucher vom Pferd ab und beschloss den Rest des Weges zu laufen. Er verpasste einen großen Teil des folgenden Kampfes. Die restlichen Helden drangen Todesmutig vorran, dabei wurden sie von den verbleibenden Bannersoldaten unterstützt. Mittlerweile müssten sie als Ordensritter bezeichnet werden. Im Anschluss an den fulminanten Kampf gegen den Heldendämon und Fianas Fast-Apotheose schworen die Bannersoldaten ihr die ewige Treue. Dieser Schwur wurde darauf durch die Ausrufung eines Kämpferordens wider dämonische Mächte bestärkt und besiegelt. Doch zurück zum Kampf. Novadis, Bannersoldaten und Helden kämpfen. Der Elf lief hinterher und der Zwerg sabberte.

Irgenwann auf dem Häuptlinghügel: Es bahnt sich ein epischer Endkampf herran. der Ferkinahäuptling, den Beschreibungen nach von Aussehen Khal Drogos, fordert die Helden. Fiana stellt sich ihm, der Rest der Gruppe beschließt, keine Zeit zu verlieren und die Anführerzelte zu filzen. Khal Drogo ist sichtlich enttäuscht, er hatte auf eine größere Begeisterung des Publikums gehofft. Doch so fulminant verlief der Endkampf leztlich doch nicht. Er durfte einen ersten möchtigen Schlag setzen, der Fianas Schild beinahe spaltete. Missgelaunt über die Qualität des schelchten Novadifrühstücks (Bananen) hatte Fiana keine Lust, mit ihm zu spielen. Sie setzte zum Gegenschlag an, traf, zerteilte Drogos Oberkörper quer von einer Schulter zur gegenüberliegenden Hüfte und zog weiter, auf der Suche nach einem besseren Frühstück. Vielleicht entsprechen die Essgewohnheiten der Ferkinas eher HEldenansprüchen? Am besten man schaut mal in den Zelten nach.

Anstelle kulinarischer Köstlichkeiten fand man gänzlich anderes: Eine schrumpelige alte Schamanin, die über glühender Kohle ominöse Kräuter verbrannte und sich an deren Rauchwerk berauschte. Dem erweiterten Bewusstseinszustand ist wohl auch zuzurechnen, dass die Frau nicht vernünftig sprechen. Stimmen der Vernunft mögen behaupten, die Verständigung wäre aufgrund der Sprachbarriere erschwert, doch der ausgeschlossene Held von heute war sich über die eigentliche Ursache vollkommen im klaren: Der übermäßge Drogenkonsum der alten Schrulle. Doch was sprach sie denn nun zu uns? Im folgenden werden ihre Aussagen im Reintext wiedergegeben:

Ich habe hier auf eure Ankunft gewartet. Dies hier war eine Prüfung für euch (offenbar stört es mich nicht, dass die Prüfung darin bestand, meinen Ferkinastamm auszurotten). Ich habe von den Ereignissen um den Heldendämon erfahren, wie ihr euch ihm gestellt habt, euch ist wahrlich eine große Zukunft vorausgesagt. Ich erzähle auch noch irgendwas von einer Frau mit schwarzem Haar. Achja, ich weiß auch, wo ihr das finden könnt, was ihr braucht um Tar Honak zu töten (Wortlaut, weil so schön gewesen nach Entschlüsselung: “Das Mittel, dem Raben die Flügel zu nehmen”). Geht nach Norden und lüftet das Geheimnis des verborgenen Tals, dies wird euch den weiteren Weg weisen.

Irgendwann während dieses (star gerafften, Ot etwa 5 Stunden andauernden) Gespräch tauchte auch der Elf Farnion im Zelt auf, er hatte seinen Fußmarsch endlich beendet. Besonders er war der Ferkinadame gegenüber sehr skeptisch eingestellt. In den letzten paar Tagen hatte er einige skurrile Begegnungen mit einem Adler. Dieser war seiner Meinung nach verzaubert und darauf aus, ihn zu ärgern. Der Gipfel dieser Dreistigkeit wurde in der Nacht erreicht, als im der Adler eine Vision schickte. Für ihn war klar: Die alte Hexe war schuld an seinem elend und sie musste sterben. Doch irgendwie hatte keiner der Helden lust, sich der Ermordung der Frau anzunehmen. Auch Farnion hatte Angst vor ihr. So endete es damit, dass die Gruppe das Lager verließ und die Schamanin allein in einem Chaos brennender und geplünderter Zelte zurückzulassen. Schändlicherweise wurde das Schicksal des von den Wylden gefangenen und gefolterten Praiosgeweihten Winnie the P. von den Helden nicht erkundet. Schande auf unser Haupt. Möge er in Frieden ruhen. Die wackeren Streiter holten sich ein Dankeschön von dem Anführer Khalid ein, der verprach, sofort anzuweisen, dass die Beni Karam Truppen nach Mehrwert entsenden würden. Auftrag erfüllt!

Von der wahnwitzigen Hoffnung geleitet, dass das Gerede der alten Hexe glauben zu schenken sei. Man könne der Spur ja mal nachgehen. Welcher Held möchte für nicht von sich behaupten, Tar Honak getötet zu haben? Ja, das klingt viel aufregender, als durch die Wüste zu hotten, weitere Novadistämme zu Besuchen und deren Unterstützung zu fordern.

Frohen Mutes und kaum Verwundet drang man tiefer in das Herz des Khoramsgebirges vor. Ein hässliches Etwas aus schroffen Sandsteinfelsen, das wahrlich nur auf Ferkinas und Khoramsbestien wohnlich wirken kann. Geleitet wurden die Recken von jenem Adler, mit dem Farinion schon zuvor im Zwist lag und diesem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass man zeitnah das omninöse Tal fand, von welchem die alte Schamanin sprach. Vor dem Tal stieß eine schwarzehaarige Frau zur Gruppe, die sich uns als Nedime vorstellte. Wer sich hier an die Frau aus den erzählungen der faltigen Hexe erinnert fühlt, der kennt genau die Gefühlslage der Helden. Die Ereignisse überschlugen sich an jenem Tag etwas. Es ist unklar, was in welcher Reihenfolge geschah und von daher wird das wesentliche verkürzt dargestellt: Nedime verspricht uns das Geheimnis des Tals zu lüften und uns bei allen weiteren Schritten zur Vernichtung von Tar Honak zu unterstützen. Im Gegenzug müssen wir ihr helfen bei ihren Plänen, die sich später noch zeigen werden (wie gesagt, was wann geschah ist im Gedächtnisprotokoll des Chronisten leicht verschoben, massiver Zuckerschock in der DSA Woche umnebelte den Geist). Also die Gruppe rein in das Tal. Dieses war im Gegensatz zum Rest des Khoramsmassivs durchaus gastlich zu bezeichnen. Eine kleine Einsiedlerhütte in der Mitte. Bewacht wurde das ganze von einem mega krassen Erd-Baum-Dschinn. Dieser offenbarte uns, dass das Geheimnis des Tals in der Hütte verborgen sei, wer diese allerdings betrete, dürfe das Tal nie wieder verlassen.

Kurzerhand beschloss man, einen Unglücklichen auszuwählen, der die Hütte betreten müsse. Es Sei die Aufgabe des Rests der Gemeinschaft, diesen Unglückspilz letzten Endes aus dem Tal herauszuhauen. Es kam wie es kommen musste: Der mega Baumgolem rastete beim anschließenenden Fluchtversuh aus und trotz aller Mediatorenarbeit sah man sich schlussendlich gezwungen, zu drastischeren Verhandlungsstrategien zu greifen. Um es kurz zu fassen: AT +8, Baumofaxius, AT +4, Megabaumschlag, Sturmangriff!, Wand aus Baum, Fianas Kampfrausch und einen durchbohrten Elfen später war das Monstrum aus Gras besiegt. Der Elf und alle anderen wurden rasch zusammengeflickt und man tauschte sich aus über das Geheimnis des Tals:

Im Haus lag ein Buch, darin stand geschrieben: Wer Tar Honak töten will, der besorge sich den MacGuffin-Kristall (der MacTall). Dieses Artefakt, ist ganz böse vom Namenlosen verdorben. Sozusagen bekämpft ihr Feuer mit Feuer, wobei der MacTall noch um einiges gefährlicher ist als der Dunkle Lord Honak. Feuer mit Feuer bekämpfen? Erinnert euch das an den Plan, die damals durch dämonische Mächte unsterblich gemachte Fiana auf Tar Honak anzusetzen? Richtig, genau da hat sich euer Meister inspirieren lassen. Aber was weiß ich schon, von Feuerbekämpfung? Ich bin ein Buch in einer Hütte, kein Feuerwehrmann. Achja, ihr müsst auch noch herausfinden, wo ihr den MacTall findet. Nagut, ich verrats euch. Er ist in einer Magierakademie der Elemente versteckt, die sich selbst seit den Magierkriegen vor der restlichen Welt verbirgt. Wie ihr das findet? Fragt eure schwarzhaarige Begleitung, die wirds euch erzählen. Das wars von mir, ich bin raus. See u!

Nedime packt nun aus, dass sie uns hilft da reinzukommen, wenn wir ihr nach Beendigung des edlen Meuchelquests den MacTall geben. Sie will und weismachen, dass sie ihn zerstören will, weil er zu gefährlich ist, da er zu gefährlich ist, um von jemandem besessen zu werden. Eventuell gabs es auch hier erst das große Geschwöre, aber aufgrund des katastrophalen Zuckerschocks sind die Ereignisse nichtmehr genau rekonstruierbar.

Also gehts los zu Magierkakademie. Die Bannersoldaten warten in den Bergen, das ist eine Aufgabe für eine kleine Heldengruppe. Es gilt einige magische Barrieren zu überwinden, das schaffen wir dann auch. Nedime, von der alle mittlerweile fest überzeugt sind, dass sie in Wahrheit Pardona oder die große Gobblinschamanin Kunga Suula ist, wartet draußen. Die Magierakademie kennt sie schon zu gut. wir sind ind der Magierakademie und alle unheimlich begeistert. Super Architektur. Super Magie. Alle sing ganz verzaubert. In Anbetracht des beschaulichen Lügenwerts der Gruppe tischt man den Akademiemagiern folgenden Geschichte auf: Wir sind hier her gekommen, um den Rest unseres Lebens in den Dienst der Akademie zu stellen. Die Magier: Einverstanden, ihr habt einen Tag Bedenkzeit. Wenn Ihr Euch uns anschließt, müsst ihr schwören, nie wieder die Akademie zu verlassen. Die Gruppe: Ja klar! Farnion: Ich habe eine Glaubenskrise, ihr Menschen schwört so viel, as bedeutet das? Dela: Eigentlich musst du halten, was du schwörst, aber wir halten das nicht so genau. Sage einfach “isch schwöre…” und halte dich nicht dran, dann kriegen wir immer, was wir wollen! Farnion: Ok, ich schwöre…. (Menschen sind komisch und badoc)

Es folgte eine lustige kleine Aufnahmeprüfung in welcher Die Mitglieder der Heldengruppe mal wieder zeigen konnten, dass sie richtig was drauf haben. Die Aufgaben waren so episch, dass sie unschaffbar waren. Doch zu Aufnahme genügten auch schon 50%. Bei 100% wäre der entsprechende Held sofort zum Anführer des Fachbereichs ernannt worden. Farniom musste einen Efeu 1.000Kilomeilen hoch wachsen lassen. Taizia einen Golem jedes Elements bezwingen und Fiana sollte jeden Wachmann töten, den die Akademie hatte. Dela nahm einen Wachmann. Keiner schaffte 100%. Beim Elf fehlte 1 Meile, bei Tai ein Golem, bei Dela starb der Wachmann nicht und Fiana scheiterte am Hauptmann der Wache. Da aber sonst niemand übrig war, wurde sie sogleich zur Stellvertreterin des Hauptmanns.

Einige Tagen zogen ins Land. Erfreulicherweise gab es in der Akademie der Elemente keine Bananen zum Frühstück, Mittag oder Abendbrot. Auch beim Zweiten Frühstück, dem Vester und Mitternachtssnack fehlten sie. Die Stimmung der Heldengruppe stieg rapide. Interessanterweise stellte sich bei nächtlichen Beobachtungen heraus, dass dieser Ort der Akademie nicht im Khoramgebirge liegen konnte. Das verrieten die Sterne. Eine der magischen Barrieren musste ein Teleportationsportal gewesen sein.

Fundierte und akribische Heldenermittlung ergaben, dass der MacTall im Dungeon unter der Akademie verborgen sei. Aus dem Dungeon ist noch nie ein Mensch wieder lebend zurückgekommen, die Macht des MacTalls war zu imens. Irgendwie gelangte die Gruppe zu dem Auftrag, eine Magierin in den Dungeon zu begleiten. Vermutungen zufolge wurde diese Magier nur runter geschickt, um sie loszuwerden. Die Geschichte wird darüber urteilen, wie anstößig diese Praxis ist (Guido Knopp und ZDF History sind auf diese Story schon angesetzt). Also runter ins Dungeon. Letztlich kehrten die Helden mit dem MacTall zurück. Die Magierin blieb unten, verdorben von der Macht des MacTalls, geslayt von den Helden. Der MacTall wurde in einer Bleikiste relativ sicher aufbewahrt.

Die Kiste kam in die Aservatenkammer. Von dort stahl Tai den MacTall und verschwand. Der Rest der Gruppe verschwand einfach so. Farnion hatte sich entschlossen zu bleiben, es kam zu einer traurigen Abscheidsszene. Er schwor, uns nicht an die Magier zu verraten. Alles, was er über Schwüre wusste, hatte er von uns gelernt (s.o.). Aüßerst beunruhigt über seine Loyalität brach man also schleunigst auf. Draußen traf man Nedime/Pardona/Kunga Suula wieder. Man herzte sich, Bussi aufs Bauchi und weiter gings. Auch das Banner war nicht desertiert. Wieder ein herzlicher Empfang. Mit dem MacTall in der Hand (also eher in der Bleikiste), machte man sich auf. Tar Honak musste nun sterben. Der Weg führte geradewegs raus aus den Bergen. Die Helden und die Ordensritter mit Nedime im Schlepptau hielten geradewegs auf Madrasch zu.

Unterwegs erhielt man einige Neuigkeiten: Tar Honak hatte Merwehd erobert. Die Hilfe von Kalids Bruder war in der Schlacht vernichtet worden. Alles war also umsonst. Der Patriarch hatte sich im Kalifenpalast von Merwehd eingerichtet. Dort sollte er also von uns gerichtet werden. Doch wie hinter die feindlichen Linien gelangen? Da ersann Odysseus eine List: Man gestalltete ein sogenanntes Merwehdsches Shadif. Die Ordensritter und alle anderen würden sich als freie Söldner aus dem Mittelreich ausgeben, die sich der schwarzen Armada anschließen wollen. Nedime, eindeutig nicht als aus dem Kaiserreich stammende erkennbar, stimmte nach einiger Überzeugungsarbeit zu, unsere Sklavin zu spielen. Auf die drei Mädels waren noch immer hohe Kopfgelder ausgesetzt. Zwar wurde Fiana schon seit Monaten für Tot gehalten, doch sicher würde auch das Bild der “Ersten Vertedigerin von Unau” immnoch überall von den Steckbriefen strahlen. Immerhin hatte sie in diesm Krieg so viele Tote zu verantworten, wie sonst niemand anderes. Auch Dela hatte sich durch ihre Meuchelfähigkeiten einen ganz besonderen Ruf erworben. Am Vorabend der Schlacht von Makilabad hatte die sie Führungsriege der Al’Anfaner beachtlich ausgedünnt. Deshalb beschloss man, den Maraskaner zum Anführer zu küren und sich selbst im Hintergrund zu halten. Lusige Verkleidungen, Haarschnitte und Accessoires wie Augenklappen sollten das Übrige tun um die Heldinnen zu tarnen.

Im Madrash schreib man sich ein. Das klappte soweit ganz gut, auf Anhieb wurde niemand erkannt. Dela schrieb sich unglücklicherweise unter einem Decknamen ein, der den Al’Anfanern schon bekannt war. Zu oft hatten Fiana und Dela unter dem Namen der vampirgebärenden Viridia schon Untaten verübt. Glücklicherweise gab es in Madrash einen Novadi Untergrund, die dabei halfen, diesen Fehler zu berichtigen. So machten die Heldinnen Bekanntschaft mit Humudane, einer alten schrulligen und fülligen Humusoma, die sie mit Heilkräutern unterstützte. Außerdem versorgte sie die Gruppe mit wertvollen Informationen. Am folgenden Tag erhielt das Banner, num zum Schwarzen Bund des Kor gehörig den Marschbefehl, am übernächsten Tage nach Merwehd aufbrechen zu sollen. Bis dahin blieb noch genug Zeit, in Madrash für ein wenig Unheil zu sorgen. So ließen die Heldinnen über den Untergrund verendete und halbierte Mäuse tief in den Kornsäcken der Al’Anfaner verstecken, aufdass die Nahrund verderbe. Außerdem wurde ein netter Brief an den Anführer der Besatzer geschickt, belegt mit einem Fluch bei öffnen. Unterzeichnet war das Schreiben mit “Dem Geist von Unau”. In Schutze der Dunkelheit wurden auch eine Morde an gewöhnlichen Soldaten verübt, mit dem Blut der gestabbten Söldner wurden die Worte “Der Geist von Unau war’s” “Du bist der Nächste” “Rache für Unau” und “Die Volksfront von Judeah” an die Wände geschmiert. Anschließend beteiligten sich alle artig bei der Suchaktion nach dem Schuldigen, höhö. Um den Schein zu wahren mussten die Heldinnen leider auch ein paar Novadis “befragen”, was sich noch am Folgetag in den Knöcheln der Helden bemerkbar machte :(

Dann brachen wir auf und die Woche war zuende.

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Urmel

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