Tar Honak

Description:

Er trägt gern Schwarz. Er hat kreidebleiche Haut. Er schläft viel und ist sehr vergesslich.
Diese Eigenschaften machten ihn zum Anführer des Al’Anfaner Boronkultes.

Typischerweise trifft der Aventurische Abenteurer ihn auf seinem Amnesia-Laser sitzend an – Die Helden im Visier.

Bio:

Geboren wurde er als Sohn des vorherigen Patriachten Bal Honak (Bild rechts). Sein Vater war ein stets gewaltbereiter Hobby-Alkohliker, der seine Frustration gern an seinem Sohn ausließ. Dies bescherrte dem nochen jungen Tar mit den Jahren ein überaus geschädigtes Ego. In Kombination mit dem Missstand, dass er nur über einen Hoden verfügte (dies geht auf einen Zwischenfall mit einem Affen im Zoo zurück), entwickelte sich daraus eine gestörte Persönlichkeit, die sich bei Tar Honak dadurch zum Ausdruck brachte, dass er, um seine mangelnde Potenz zu kompensieren, die ganze Welt erobern wollte.

Seine Jugend verbrachte Tar hauptsächlich in seinem abgedunkelten Gemach (natürlich im Keller des Palastes gelegen). Mit alternativer Musik der todesverehrenden Musikantengruppen Schwarzer Sonntag, Tiefes Purpur, Nachtwunsch, Vereiste Erde und Meine Alchemistische Romanze, versuchte er jahrelang, Wirklichkeitsflucht zu betreiben. Bedauerlicherweise brachten ihn die harten Fausthiebe seines Erzeugers immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Stets im Bemühen, sich so weit wie möglich von seinem Vater zu entfernen, merkte der arme Tar nicht, wie er diesem verhassten Menschen immer ähnlicher wurde.

Die letzte Flucht in die Träume von Rauschkraut und Boronwein brachten erweiterten schlussendlich sein Bewusstsein vollends und er entrückte soweit, dass er sich tagelang im Zwiegespräch mit Boron befand. Die Gottheit offenbarte dem jungen Erwachsenen, dass es ihm bestimmt sei, in die Fussstapfen seines Vaters zu treten. Schockiert erwacht, gab er vor Schmerz und Gram einen Schrei der Verzweiflung von sich, der einen Raben tot vom Himmel ließ. Spätere Vertuschungen manipulierten die Medien dahingehend, dass von einer verstorbenen Krähe berichtet wurde. In der selben Nacht verstarb sein Vater. Tar wurde nun Patriarch von Al’Anfa.

Was kaum einer weiß: Durch den minutenlang andauernden Schrei war Tar Lunge schwer geschädigt, sodass er jeden Abend heim in seinem Gemach die Atemmaske (s.o.) seines verhassten Vaters aufsetzen muss. Die Wandlung war vollends abgeschlossen. Aus dem kleinen Jungen mit Selbsthass war das geworden, was er nie werden wollte. Bald darauf begann er mit seinem üblem Machwerk…

Tar Honak

Der Löwe und der Rabe Urmel