Der Löwe und der Rabe

Welcome to your Adventure Log!
A blog for your campaign

Every campaign gets an Adventure Log, a blog for your adventures!

While the wiki is great for organizing your campaign world, it’s not the best way to chronicle your adventures. For that purpose, you need a blog!

The Adventure Log will allow you to chronologically order the happenings of your campaign. It serves as the record of what has passed. After each gaming session, come to the Adventure Log and write up what happened. In time, it will grow into a great story!

Best of all, each Adventure Log post is also a wiki page! You can link back and forth with your wiki, characters, and so forth as you wish.

One final tip: Before you jump in and try to write up the entire history for your campaign, take a deep breath. Rather than spending days writing and getting exhausted, I would suggest writing a quick “Story So Far” with only a summary. Then, get back to gaming! Grow your Adventure Log over time, rather than all at once.

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Der Anfang
  • Die Helden lassen sich von Ravendozza anwerben (Stichwort: goldene Statuen)
  • Die Helden reisen in die Wüste
  • Die Helden reisen zum Schlachtfeld
  • Die Helden nehmen den Auftrag an, mit ein paar berittenen Affen gegen die ausgebildeten, dreifach überlegenen Söldner mit Amnesia-X-Ray-Laser zu kämpfen. Bescheuert wie immer
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Das Ende vom Anfang

Jüngst haben sich die Helden dem Heer des Kalifen angeschlossen, da reitet man auch schon in die Schlacht. Der Patriach hat Selem ohne Gegenwehr besetzt und zieht nun dem Flusslauf des Szinto gen Norden. Das eilig zusammengezimmerte Herr der Novadis stürmt ihm entgegen, in der Hoffnung, die Feinde an der strategisch wertvollen Furt bei Makilabad aufzuhalten. Überraschenderweise zu geheimen Beratern des Kalifen ernannt, lassen sich bei der Schlachplanung folgende Schlüsse ziehen:

  • Die Novadis kämpfen wie Affen
  • Getrieben vom Ehrgefühl sind sie nicht in der Lage, taktische Manöver zu vollziehen
  • Selbiges Gefühl verhindert, dass sie sich zurückziehen, geschweige denn die Schlacht auf einen günstigeren Zeitpunkt verlegen
  • Sollte ein NOvadi vorpreschen, dann folgt ihm das ganze Heer. Der Erste hat eben die meiste Ehre
  • Ein Erstschlag der (immerhin taktisch verständigen) Söldner des Kalifats ist eine Ehrverletzung, schließlich sind sie ungläubige
  • Das Heer des Patriarchen ist dem der Novadis etwa 3:1 überlegen. Selbst der Dümmste sollte nun wissen, dass ein Kampf, geschweige denn ein Angriff, ein Alveransfahrtkommando darstellt.
  • Auch der beste Plan kann daran nich viel ändern.

Mit vielen Mühen ensteht ein Plan, der selbst den Novadis ein taktisches Flankiermanöver aufzwingt. Zum Glück wissen die Affen nichts davon. Über die andere Flanke werden die Söldner den Feind attackieren. Als Kampfplatz wurde die Furt gewählt. Als natürliche Barriere bringt er Unordnung in die Reihen des Söldnerheeres. Des weiteren wurde beschlossen:

  • Die Furt mittels Dschinen zu vermienen (Wasserlöcher)
  • Den Fluss anzuzünden (Granatäpfel)
  • Ein Vorrauskommando unter Delas Führung soll bei Makilabad den Einmarsch des Feindes abwarten und bereits hier den Vormarsch durch Sabotage beeinträchtigen.
  • Die Stadt Makilabad entvölkern und in ein Tschernobyl verwandeln (letztlich doch verworfen)

Am Ende der Planungen stand ein solides Grundgerüst für Operation Burning River (OBR), welches allerdings nur durch viel Schönrederei über die Hoffnungslosigkeit der Lage hinwegtäuschen.
Delas Einsatz erzielte auf militärischer und informativer Ebene durchaus einige Erfolge. Unter geringen eigenen Verlusten gelang es dem Trupp, einige Offiziere, sowie einen Schwarzmagier zu neutralisieren. Später konnte sie berichten, dass der Feind wohl auch Untote und Golems mit in den Kampf werfen würde. Die allgemeine Stimmung hatte ihren Tiefpuntk erreicht.

Es nahte nun der Tag der Schlacht. Alles verlief nach Plan, bis der Amnesia-X-Ray-Laser Tar Honaks zum Einsatz kam und das Heer des Kalifen in vollkommenes Chaos stürzte. Mit Mühe und Not gelang den Helden die Flucht.
Eine anschließende Analyse förderte zu Tage, dass es sich bei dieser fiesen Attacke um ein Boron Wunder gehandelt haben muss, dass durchweg alle Streiter der Novadis befiel.

Im Anschluss an die Niederlage erkundeten die Helden das Schlachtfeld und bargen einen Teil ihrer verlorenen Ausrüstung. Nach diesem Tag steht es schlecht um das Kalifat.

Der Plan fürs nächste mal:

  • Dela und Fiana schleichen sich nach Makilabad ein, um möglichste viele wertvolle Informationen über die Armee des Feindes zu sammeln
    *Gerion, Taizia und Arombolosch brechen währenddessen schon nach Unau auf. Zuerst um von der Niederlage zu berichten, und um ein Verteidigungsheer auszuheben, da die Stadt nach fachkundiger Heldenmeinung das nächste Ziel Honaks darstellt. Die Verteidung hat nun oberste Priorität ( Operation Desert Shield)
  • In Unau wollen sich alle dann wieder treffen
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Die Trümmer aufsammeln

Ende Firun…eigentlich Winter

Die Gruppe teilt sich wie geplant auf. Fiana bleibt allein zurück um Makilabad auszuspähen.

  • Auf dem schnellen Ritt sammeln Tai, Gerion und Zwerg noch ein paar Novadis ein. Die sind viel verwirrter von Amnesia-X-Rax-Laser und wissen auch nach Tagen nichtmehr, wer sie sind und alles andere überhaupt
  • Es entsteht der Plan, sich einen Privatstamm von Affen zu gestallten, die z.b. an die Zwölf glauben

Derweil in Makilabad

  • Fiana ermittelt
  • findet neue Informationen über die Armee des Patriarchen
  • Sie wird nur zwei mal als Spionin enttarnt
  • einmal soll sie versklavt werden
  • ansonsten hinterlässt sie eine blutige Spur in der Stadt (7 oder 8 Morde in einer Nacht)

Ein paar hunter Meilen weiter nördlich:

  • Der Privatstamm Novadis unter der Leitung von Alin ibin Kumaresch folgt den Helden wie ein treuer Hund nach Unau. Der Plan weitet sich zu einer Khomweiten Heldenherrschaft aus.
  • In der Stadt hat der Wesir Namenichtaufgeschribin das sagen. Der überträgt den Helden weitreichende Vollmachten. Doch dürfen sie keine Befehle erteilen… die Phrase “Ich halte es für eine sehr gute Idee, wenn du…” wird von nun an zum meistgenutzen Satz des Heldenvokabulars.

Tief im Feinesland:

  • Fiana macht ihre zwei wichtigsten Entdeckungen:
    • Sie findet das Kraftkraut (kurz KK oder KK-Kraut)
    • Der Kalif wird von Tar Honak mittel Borongefälligem +8 Köpfen hingerichtet
  • In der folgenden Nacht befreien sie und Blondi noch 22 Überlebende ihre Batallion

Die Stadtverteidiger planen:

  • Das Pöbeldorf soll komplett abgerissen werden
  • Die Felder sollen abgeernet, verbrannt und dann mit Salz aus dem Salzsee bestreut werden
  • um Unau darf nicht mehr wachsen, rein gar nichts! NICHTS!
  • eine dritte, gewaltige Geröllmauer soll aufgeschüttet werden, um den Vormarsch zu verlangsamen
  • Den Bürgern vermitteln, dass “niemand die Absicht hat, eine Mauer zu errichten”
  • Die Haine sollen Abgeerntet und zur Heiltrankherstellung benutzt werden
  • Das Kraftkraut soll massiv kultiviert werden
  • Im Laufe der Belagerung wird die eigentliche Mauer mit Leichen noch höher gebaut.

Fiana schaffte nach zwei Tagen die Flucht, zog sich nach Unau zurück und vereinte sich mit dem Rest der Gruppe. Informationen wurden ausgetauscht, und die anstehende Verteidigung Operation Desert Shield weiter ausgebaut. Als das Planen den Helden zu Langweilig wurde, ritten sie mal für ein paar Tage aus, um den Kopf frei zu bekommen. Fazit des Ausritts: Ein Buschfeuer, überfallene Spähtrupps Al’Anfas, 30 Leichen und Helden, die mit reicher Beute (30 Pferde!!!) zurückkehren. Achja, und noch eine Potion KK-Kraut gelootet. Ein wirklich gelungenes Massaker.

Das hätte ein so schönes und idylisches Ende des Spieleabends werden können, doch zurück in Unau erfuhren wir, dass 30-40 Morde in den fünf Tagen der Abwesenheit verübt wurden. Sogleich begann die Ermittlung:

  • bei den 50-60 Toten handelt es sich zum Großteil um Vorkoster, die ersten Opfer waren aber Offiziere, noch tappen alle im Dunkeln, was es damit auf sich haben könnte.
  • von den 70 Leichen stehen äußerst wenige zur Untersuchung bereit
  • im Umfeld der etwa 100 Verstorbenen wird gemunkelt, dass sich ein Spion Al’Anfas in der Stadt herrumtreibt
  • Gerion schickt die “Späher” aus, zu erkunden, was es mit den 150 Morden auf sich hat.

Schlussendlich kommt man zum Schluss, dass es sich um Gift handeln könnte. Die Al’Anfaner versuchen wohl gezielt, Offiziere zu töten. Ein Glück, dass von den 200 Opfern die meisten Vorkoster waren.
Die Zahl der Opfer wird weiter steigen und bestimmt bald die 500 überschreiten, auf den Mörder ist ein Lösegeld von 100Dukaten ausgesetzt.

Viel wichtiger ist die Frage: Können wir uns aus der Stadtkasse einen Sklaven als Vorkoster leisten??? :D

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Abseits vom Krieg

andere fechten einen krieg aus, wir bereichern uns erstmal selbst an der stadtkasse. irgendwie geht es storymäßig nich so recht voran, gründe dafür sind keine bekannt. es wird weiter wegen der mörder ermittelt, die hier schon die halbe stadt vergiftet haben. doch richtige hinweise lassen sich nicht finden.
URPLÖTZLICH (deux ex meisterus) kriegen wir vom meister/einen der späher einen hinweis zugespielt. nun gings auch wieder rasend und rasant voran. ein brief, der uns einlädt, das große werk namens magnum opus zu besuchen. ein echt abgefahrenes elektro goth festival draußen vor den toren von unau. stilecht soll dort auf einem alten friedhof am rande eines ruinendorfes abgerockt werden. der motivierte besucher kann sich über beschwörer, singsang und stilechte untote erfreuen, alles natürlich in bester amtossphäre. dies sind nur die vorbands, denn als hauptact wird außerdem noch etwas dämonisches erwartet. das erste kaltgetränk geht aufs haus.
das wollen sich die helden nicht entgehen lassen und sie brechen sofort auf. irgendwie ahnen sie schon, dass blondie, die späherin, von der der hinweis kam, ein so versoffenes und abgedrehtes partyluder ist, dass sie ernsthaft in gefahr schwebt, diesen abend als letzten auf dere zu haben, weil sie sich den goldenen schuss setzen könnte.
kaum auf dem festivalgelände angekommen, merken die helden, dass die sause schon vorbei ist. alle sind nach hause gegangen. rasend vor wut um die verpassten musiker, den fehlenden rausch und das entgangene gratis kaltgetränk macht sich die gruppe über den einzig verbleibenden auf dem festivalgelände her: den armen unschuldigen pförtner.
kaum ist dieser pförtner bezwungen, faselte tai etwas von golem und dämon, doch das war den anderen egal und tai letztlich aus. immernoch rauschend vor zorn brachen die helden durch die nun unbewachte pforte des pförtners und drangen in eine gängesystem ein.
die folgenden stunden lass sich wie folgt zusammenfassen: dungeon crwaling
es gab gerippe, mumien, echsen, astronauten, beschwörer und dämonen. als wir durch waren, gab es nix mehr.

danach folgte eine wirre episode. irgendwie waren da skalven von den beschwörern, die waren jetzt frei. da sie nix mit dem festival zu tun hatten, waren sie auch nur von geringem interesse für die gruppe. dann gings bla und wesir und schwupps waren wir schlafen. als wir schliefen hat uns wohl jemand besucht, der genauso frustriert über die verpasste feier war, wie wir. vor uns auf dem gang fangen wir am nächsten morgen ein massaker. ein regelrechter ritualmord! irgendein non name npc wurde an seinem eigenen darm aufgeknüpft und zur sicherheit noch mit nägeln an der wand (in ca 2 metern höhe) fixiert. echt komisch, alle anderen sprachen von dämon, vielleicht war uns einer entgangen. wir wurden alle untersucht. nix. war klar, wie denn auch, wenn wir nich auf der fete waren?

blubb, dann wollten wir die skalven ausquetschen, die waren aber auf selbstzerstörung geschaltet und sind alle vor angst gestorben. auf einmal wurden alle leichen der giftanschläge, die im allah tempel gelagert waren, geschändet. echt komisch. und schon kam das signal, dass die alanfaner im anmarsch sind. super, bald sind wir also wieder im kriech….

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Eine Nacht in der Hölle

Mehr und mehr etabliert sich ein gewisses “Apocalypse Now” feeling in Unau. Am Horizont sieht man Rauschwaden aufsteigen, Hubschraubergeräusche und das Krachen der Haubitzen künden vom Nahen der Al’Anfaner, die liebevoll im Volksmund nurnoch “Charlie” genannt werden.

Dieser Hintergrund bildet die Kulisse für die massiven Versuche des Meisters die Helden um ihre gewaltigen strategischen Heiltrankreserven zu bringen. Schwupps die wupps wird die Gruppe in der Nacht geweckt. Man stelle sich die Szene wie in eben jenem Vietnammeisterwerk mit Martin Sheen und Marlon Brando vor: Dunkelheit. In der Ferne einige Häuser und Bäume erhellt von unsteten Napalmfeuer im Hintergrund. Schreie. Verwirrung. Und über allem liegt die unwirklich anmutende Titelmusik ( bitte nebenbei lauschen ). Das Ganze wird untermalt von der Angst, wieder einen grausigen Ritualmord beobachten zu dürfen oder nun einen Angriff der Vietcong abwehren zu dürfen.

Nach einigen Tara kommt schließlich raus, dass der Aufruhr im Palast nur herrscht, weil sich offenbar Attentäter eingeschlichen haben. Schnell eilt man zum Wesir um sich anzuhören, welche Wehwehchen er hat:

  • Dort treffen wir den halb toten Gerion (Heiltrank)
  • In der Zwiebelkuppel hat er eine Attentäterin abgefangen und gestellt
  • Harter Kampf, zwischendurch komische Aussetzer von Gerion, die vermuten lassen, dass er doch besessen ist
  • Vorm Abschlussslayen hat sich Gerion mit ihr unterhalten
  • Offenbar steht sie unter Zauberzwang
  • Ebenso konnten wir einige Fundstücke vom Musikfestival der Dämonenbeschwörer auswerten
  • Der allseits bekannte Magier Gesichtsmassaker zieht im Hintergrund die Fäden
  • Neben den Beschwörern agiert in Unau noch eine Gruppe Al’Anfanern
  • Aus den Briefen geht hervor, dass die Helden sie bereits kannten und freundlichen Umgang mit ihnen pflegten
    (Alle Schriftstücke müssen vernichtet werden, denn die Nachwelt darf nie erfahren, dass die Helden sich so täuschen ließen!!!)
  • Auch der Wohnort dieser zweiten Gruppe ist bekannt
  • Ein zugriff aka SWAT wird geplant

Der Zugriff geht gewaltig in die Hose. Aber so richtig. Die Vermutung mit dem Zauberzwang der Attentäterin war richtig, doch der Zauberer war auch da. Durch Illusion und Beherschung stehen die Helden ihm und seinen Ninja-Assasins im Haus ohne Unterstützung durch das Banner gegenüber. Ein Absolutes Gemetzel geht los, nach dem Tod der Ninja Kriegerinnen behilft sich der Meister, indem er Dela durch den Magier in den “Enrage-Modus” versetzt. Dela wird zu Tier. So richtig wirklich: Ihr wachsen Reißzähne, sie wächst um drei Meter und bekommt ein Fell. Die Werdela nimmt daraufhin die Gruppe auseinander. Leider zieren sich die verbleibenden Gruppenmitglieder, Dela durch den massiven Einsatz von Massenvernichtungswaffen/Wuchtschlägen niederzuknüppeln. Zu guter letzt wird die Situation durch einen Gegenzauber gelöst.
Fazit: Der Zwerg braucht ein paar Goldzähne und ne Zahnspange und Fiana kann sich eine weitere Nahtoderfahrung notieren. Heiltränke wurden auch fleißig verbraucht. Der Magier konnte durch Illusionsmagier genug Ablenkung erzeugen, um zu entkommen.

Lief mies und nächtes mal steht Charlie vor den Toren.

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Das dicke Ende

…kommt zum Schluss.

Also das war nich der Schluss und deswegen wars auch nich ganz so dick. Naja, einn paar der Novadis waren echt dick. So richtige kleine Kugeln mit Kaftanen. Aber immer der Reihe nach.

Es war ein Tag wie jeder andere auch in Unau. Als Weltretter und, im speziellen Fall von heute, als einzig verbleibendev Hoffnung für die Stadt Unau und das gesammte Kalifat müssen die Helden sich unqualifizierte Anfeindungen gefallen lassen und sind ständig Angriffen der extremistischen und radikalrashulistischen Bevölkerung ausgesetzt.

So wie immer auch.

Aber dann hat sich doch etwas getan. Jaha…es geht weiter! Endlich holt uns der Krieg ein, nachdem Honak sich in Makilabad erstmal ordentlich festgesetzt hat. Es kann nicht daran liegen, dass es übertrieben lange gedauert hat, die Gebetshäuser von Makilabad zu schänden und zu schleifen. Bekanntermaßen sind alle novadischen Häuser in der “leicht-kaputtbar”-Bauweise errichtiet. Hauptbestandteil der Bausubstanz ist nämlich getrockneter Schlamm mit Stroh als Bindemittel.

So reiste denn die Armee des Patriachen gemächlich an und wir schauten ihnen dabei zu. Einer der Dicken Affen des Wesirs, offenbar sowas wie ein Adliger, schlug vor, unsere Stadtmauer einzureißen. Wir haben ihn dafür nur angeschaut, als wär er eine Sumpfranze. (womit wir eigentlich auch nicht sonderlich falsch lagen)

Am Abend trafen wir uns noch auf einen netten Plausch mit den Genererälen der Al’Anfaner. Wir begleiteten den Wesir. Das war spaßig: Nur drei Novadis und fünf Mittelländer auf Seiten des Kalifats, aber der Wesir Jikbhar (liebevoll bei den Helden “(Be)Siegbar”) sprach von Rasthullas Zorn und Heiden. Naja, wir als Helden haben uns in diesem Moment geschämt. Den übermächtigen Erzrivalen, Zerschlager der galaktikschen Rebellion, Führer des Imperium und letzten Dunklen Jediritter Tar Honak haben wir nicht getroffen. Er reist angeblich nicht mit dem Heer. Dafür haben wir uns mit Duridania Karinor nett unterhalten und sogar unseren alten Freund Gesichtsmassaker getroffen.

Es gab Verhandlungen um die friedliche Übergabe der Stadt. Die nette Duridania hat sogar versprochen, 2/3 der Einwohner am Leben zu lassen. Siegbar leierte dann wütend seine Pamphlete herrab, das war wieder irgendwie peinlich. Nach Heldenmeinung hätte er das Gegenangebot machen sollen, dass die die Gnade haben, 2/3 der schwarzen Söldner zu verschonen.

  • Es gab noch einen kleinen Zweikampf, den Gerion heroisch gewonnen hat
  • In der Nacht machten wir einen Ausfall und brachten den Alfanern einen Falaffel vorbei, das hatten wir ihnen versprochen
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Elfen, Dschinne und keine Lovestory

Es kommt Fahrt auf. Der klassische Held von heute hat sein Wirkungsspektrum auf drei wesentliche Orte beschränkt:

  • Das HQ
  • Den Falkenturm
  • Die Türme und den Wehrgang am Stadttor

Von den letzten Beiden hat man einen ganz passablen Blick auf das spannende Geschehen vor der Stadt, denn schließlich geht da die Post ab. Im HQ findet der Held allerdings seine tägliche Dosis Falaffel, was diesen Platz auch besonders beliebt macht. Am Tage nach dem (überaus glorreich verlaufenen) Ausfall lassen sich folgende Dinge feststellen:

  • 40 eigene Verluste
  • 12 abgebrannte Mannschaftszelte
  • eine unbekannte Anzahl feindlicher Verluste, die bei 50-100 liegen dürfte
  • fix wie die Bienen bauen die Al’Anfaner nun Schanzanlagen und Reitersperren
  • zwei möööchtige Zykloben werden im Hauptlager gebaut
  • vor den möööchtigen Zykloben haben die Helden irgendwie Angst

gleich nach dem frühstück verschwinden fiana und gerion im folterkeller um sich mit ihrem gefangenem zu unterhalten. der von allen nur “Alrik” genannte is ein echt harter brocken, der sogar den helden die folter abnimmt und seinen kopf gleich selbst gegen die wand knallt. es wird sich als schwierig erweisen, infos von ihm zu bekommen. vorsorglich wird er also erstmal windelweich geprügelt, das macht spaß und lockert die muskeln. danach ist es auch schon zeit fürs mittagessen.

erstaunlicherweise wurde fiana diesmal von keinem novadi angemacht, die heiden scheinen respekt vor ihr bekommen zu haben. gut für sie. jetzt braucht sie nurnoch einen coolen passenden kriegsnamen. so wie zum beispiel “Gys Orkentod”, der den namen nach einem gefecht verpasst bekam, in dem kein einziger ork durch seine klinge zu tode kam. ein brainstorming ist bereits in arbeit, gerne werden vorschläge per kommentarfunktion angenommen :)

für dela stand eine überraschung bereit. sie war die einzige die sich freute. (hier sie die reaktion eines spieler zitiert, um die stimmung am spieltisch darzustellen: “Ochhh nöööö!!!”)
ja meine damen und herren, die aufmerksamen unter ihnen werden schon befürchten, was sich ereignet hat. Fränschneils und sein begleiter stiernacken sind wieder heimgekehrt. das ist eine ziemlich wirre geschichte, die zum einen einen neuen charakter einführen sollte und zum anderen den meister mal wieder seine unglaubliche macht darstellen ließ, weil seine npcs ja alles können. die rede ist von “Sonnenglanz”, einer Firnelfe, die unsere beiden verhassten meisterspione gerettet hat. leider konnte sie blondi nicht wiederbeleben. die beiden spione sind nämlich den alanfanern ins netz gegangen und hockten dann einige zeit lang im käfig in der prallen sonne. bis auf einmal, aus heiterem himmel, diese firnelfe auftauchte, sie befreite und mit ihnen nach unau marschierte. hier alles wichtige über sonnenglanz:

  • schwarzhaarig
  • naiv
  • glaubt an das wiedererstarken der elfenvölker
  • ausgezogen um den krieg kennenzulernen
  • beeindruck von fianas schwert
  • verspricht uns zu helfen, wenn wir ihr den krieg zeigen

dann gab es noch ein wirres hin und her. die spione haben magier belauscht, die einen gewaltigen, rieseigen dämon beschwören wollen, der unau einreißen kann. so fett ist das teil, dass es das lokale gravitationsfeld wohl verschieben wird. aber erstmal muss die erste bedrohung ausgelöscht werden, schließlich können die möööchtigen zykloben das tor an einem tag kleinschießen. es wird hin und her diskutiert: (1) groß angelegter ausfall oder (2) geheime schleichaktion.
fakt ist aber, dass die teile aufgrund ihrer massiven bauweise schwer in brand zu setzen sind, alle anderen kaputtmachungsmethoden wären entsprechnend zeitaufwendig und würden zwangsläufig zur entdeckung des infiltrationsteams und heldentot führen. deswegen wurde beschlossen, dass der windbeschwörungsmagier einen dschinn fragen soll, ob der nich die möööchtigen zykloben umschubbst, wenn sie stehen. plan steht.

am nachmittag war unser alrik auf einmal viel gesprächiger. er erzählte uns von heißen sexorgien der generälin, von den söldnerbannern und von den nächten, in denen er mit targeras um die häuser zog. die helden taten mächtig beeindruckt von seinem gerede. für seine informationen versprach gerion, ihn freizulassen. dann rannte er schnell zum wesir, dem alten siegbar, und erzählte ihm, dass er den alrik freilassen wollte. was nun folgte war irgendwie klar, kurz zusammengefasst und in letzter konsequenz lässt sich sagen: der alte affe will, dass der alrik hingerichtet wird. schwubbeldippus, war gerion in einer gewissenskrise und wusste nichts mehr mit sich anzufangen, außer mit wackelnden händen und hängenden ohren durch den palast zu rennen.

so traf der arme auf fiana und bat um hilfe, weil er selbe keinen ausweg mehr aus der lage wusste. fiana wollte sich ganz darauf einlassen, dass gerion sprichwörtlich kackt, die scheiße aber an ihrer hand kleben blieb. also nutzte sie seine situation aus und versprach ihm hilfe im austausch von sex.
im anschluss plante die ganze heldengruppe, wie man alrik am leben erhält, aber trotzdem einen gefangenen hinrichtet. es war klar: ein neuer gefangener musste her.

  • wir hoffen auf einen angriff der feinde und nehmen einen gefangen
  • oder wir starten einen ausfall gegen die lager der gegner und holen einen

das erste ist unwahrscheinlich und das zweite riskant. das klassische heldendilemma. beim ausfall wurden zwei möglichkeiten diskutiert. der zwerg hatte die idee, mit allen reitern die kleinen lager im norden zu überfallen. dies wurde verworfen, weil die kriegskundigen helden einwarfen, dass der weg nach norden durch die gassen der vorstadt führt, diese verwinkelten wege verlängern den weg, sodass hin und rückweg insgesamt eine stunde in anspruch nehmen würden. genug zeit für die feindlichen söldner, gegenmaßnahmen zu ergreifen. sollte der plan dennoch gelingen und die drei kleinen nordager des belagerungsringen würde von uns zerstört (was etwa 100-200 toten feiden entspricht), dann würde uns der hauptteil der feinde auf dem feld vor den toren stellen und den rückweg abschneiden. in der anschließenden schlacht würden die unauer truppen all ihre reiter, d.h. ca 450 verlieren und dem feind dabei nur minimale zusätzliche verluste zufügen. alles in allem stünde die quote dann bei 250:450, nicht wirklich lohnenswert, wobei noch nichteinmal betrachtet wurde, dass der feind auch in der vorstadt versteckte truppen haben könnte.
wenn wir ausfälle machen, dann wohl frontal nach süden, direkt auf die reitersperren zu. sehr heldenhaft!!!

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Die Ruhe nach dem Sturm

Es ist eine dunkle Neumondnacht und der Platz vor dem Palast des Kalifen, dem prächtigsten der neun Paläste, ist von in den Boden gesteckten Fackeln erleuchtet. Die goldenen und silbernen Ornamente der Mauern schimmern unheimlich, nur vom fackelschein erhellt und eine undefinierbare Stimmung liegt über der Menge aus Novadis, Bürgern, Salzgängern und auch einigen Mittelländern, die sich hier vor den aufgebahrten Leichen ihrer Freunde, Söhne,Töchter oder Eltern versammelt haben. Jeder von ihnen, die den Fall der Unterstadt und die Flammensäulen des Eroberers, wie die Explosion des Tors der Eroberer nun genannt wurde, überlebt hatten, kannte jemanden auf dem vor ihnen liegenden Haufen oder musste zumindest befürchten dort bald jemanden liegen zu sehen.
Kein Laut des Klagens oder Trauer kommt ihnen über die Lippen- Tausend, die sich in stummer Andacht versammelt hatten. Einigen liefen Tränen über die Wangen, anderen tropfte bereits das Blut aus den vor Zorn zur faust geballten händen.
Vor dem Tor des Palastes steht der Wesir, neben ihm ein Priester ihres Gottes, der einzige, der überlebt zu haben scheint.
Er murmelt Worte, Wünsche, Gebete für die Toten und hofft sie sicher in ein fernes Reich zu führen.
Hinter dem Kalif stehen 8 weitere Personen, offensichtlich keine Krieger, ihre Leiber mit mehr Fett als Muskeln bedeckt. Sie blicken verstört auf die Masse und werfen immer wieder nervöse und auch resignierende Blicke auf den Wesir.
Dieser jedoch steht dort, vom Kampf bezeichnet und mit dem Blut seiner Feinde, sowie dem Eigenen bedeckt. Sein Doppelkunchomer vor sich haltend, offensichtlich seine erschöpften arme ignorierend, steht er dort mit geschlossenen Augen. Andachtsvoll. Seine Haltung ist stolz und sicherlich nicht die eines alten Mannes, eher die eines Königs.
Mit den letzten gemurmelten Worten des Priesters, die wie Schreie durch die Stille hallen, erhebt er das Schwert und lässt herniederfahren. Mit dem Aufprallen des Schwertes auf die Granittreppen wird die wartende Menge zu einem Flammenmeer, welches sich in hohem Bogen auf den Haufen der Toten zubewegt. Die geworfenen Fackeln entzünden ihn.
Nach einigen Minuten des knacken und zischens dieses Scheiterhaufens erhebt der Wesir das Wort:

“Gläubige aller Kulte, Orden und Kirchen,

Am heutigen Tage ist das geschehen was keiner zu erträumen wagte. Zwei Stämme, seit anbeginn der Zeit auf Rashtullas geweihtem Boden durch ihre Lande ziehend, wurden ausgeslöscht. Unsere Gedanken sind bei ihnen wenn sie ihre Jungfrauen in Empfang nehmen und wir werden sie Grüßen wenn wir in ihr Reich einziehen.
Was heute geschah soll uns dennoch nicht in unseren tränen ertränken, denn so heiß wieder Sand der Wüste sollen die Tränen der Stämme zu einer Flut aus Feuer werden und in unserem Hass und unserer Wut werden wir diese Unheiligen verbrennen!
Ich Rufe die Alten Gesetze aus! Ab heute hebe ich das Stämmerecht in diesen Mauern auf. Wer hier und heute in Unau verbleiben will der wird sich nicht mehr als angehöriger eines bestimmten Stammes fühlen, er wird ein Beni Unauan sein und unter unserem Banner Reiten!
Wer hier und heute in Unau verbleiben will, der wird so leben wie die Alten Gesetze es vorschreiben und nicht wie die verweichlichten Schriften der neuen Zeit. Rashtullah zeigte uns, dass sein flammender Zorn auf jene herab geht, die zu schwach sind seine Prüfung zu bestehen. Darum Brüder: Shari’fa Ramakahen, Shari’fa Teresh! Gor’wehe adlibde ou harwhen! ( Ehre den Ramakahen, Ehre den Teresh! Der Krieg hat erst heute begonnen.)"

Ein einziger Schrei ertönt aus den Mündern der Novadis, nur ein Wort in einer Uralten Sprache: Shrawesh würden es die unempfindlichen Ohren der Mittelländer aussprechen. Seine Bedeutung selbst den Magiern, die dieses Szenerie betrachten, unklar.
Bald Stimmen auch die Bürger mit ein und die weiteren Worte des Wesirs verhallen in den Rufen, die sich nun auf die gesamte Oberstadt ausbreiten.
Ich hörte sie zuerst aus den Lagern derjenigen, die nicht zur Zeremonie kamen und dann aus den Quarteiren der Verwundeten.
Was immer die Al’anfaner in dieser Nacht taten, sie mussten, genau wie ich wissen, dass sie vielleicht doch einen Fehler gemacht hatten.

Auszug aus der Rede des Wesirs zu Unau – Gehalten, tief in der Nacht, nach dem Fall des Tores von Unau.
Geschrieben vom Chronisten des Rabensturms Arlan di’Remnao auch “Der Maraskaner” genannt.

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HOLY SHIT

Eine Krähe fliegt über das Land. Sie breitet die Flügel aus und lässt sich vom Wind auf Kreisbahnen in die Lüfte tragen. Über ihr der blaue Himmel, nur unterbrochen von der gnadenlos scheinenden Sonne. Darunter nichts als karge, verödete Landschaft. Dann eine Stadt. Es gibt hier doch Leben. Die Krähe erspäht eine kleine Eidechse. Sie freut sich auf ein Festschmaus und stürzt hinab.

Eigentlich wären dies die letzten Momente im Leben der Krähe. Doch nicht heute. Heute hat keiner der Schützen Zeit, das Tier vom Himmel zu holen. Pfeile fliegen trotzdem. Sie prasseln auf die Angreifer nieder. Unter der Krähe tobt eine Schlacht. Eine Schlacht um diese kleine Stadt. Hier sterben Menschen. Mutige Heldentaten werden vollbracht, Verzweifelte Befreiungsaktionen und unerbitterliche Duelle.

Doch am wichtigsten: Der BLUTDURST wird endlich gestillt!!!

Endlich mal können die Helden wieder nach Herzenlust schnetzeln, verstümmeln, verküppeln, schlachten, töten, vernichten, eliminieren, ausschalten, entleben. Und all das gleichzeitig!

es nützt aber alles nix die heldengruppe verliert trotzdem und unterm strich müssen wir die stadt geschlagen und mit eingezogenen schwanz fluchtartig verlassen.

wichtig zu erwähnende punkte

  • fiana sprengt (offiziell) ein tor
  • fiana killt einen namenlosen dämon
  • fiana is dabei, als der zweigehörte gekillt wird
  • fiana killt das aufgebot der selemitischen reiter und einen teil der berittenen rabengarde

dann hauen wir durch den gang ab und kommen im ferien-all-inclusive-all-u-can-eat-after-battle-regeneration-house an. es wird erstmal urlaub gemacht.

fiana hat genug urlaub und verschwindet erstmal um zu spionieren. fiana wird gefangen und bequatscht, zum feind überzulaufen. das will sie nich und sie wird getötet.

der krieger tötet fast sein zwerg. es kommt ein drache. der drache spielt mit dem pferd.

dnn is der urlaub vorbei und die gruppe geht los. sie trifft fiana wieder, die wieder lebt. wiedersehensfreude. große offenbarungs runde. fiana hat doch beide tore gesprengt. gerion is einflüsterungen eines dämons erlegen. gerion glaubenskrise. zwerg auch, durfte nich mit dem drachen spielen. fiana probleme, weil dämon sie will. großes misstrauen in der gruppe. mal schauen, wer wen zuerst tötet. zu aufmunterung :

_Rennst du, kämpfst du, bleibst du stehen,
hat dich die Welt verloren?
Brauchen Helden einen Meister,
wird ein Held geboren?
Rennst du, kämpfst du, bleibst du stehen,
hat dich die Angst besiegt?
Du verlierst nur eine Schlacht,
noch lange nicht den Krieg.

Deine Augen schließen sich, verlieren Zeit und Welt,
Ein Schatten – seelenlos – hat sich dir entgegen gestellt,
Nebel hüllt dein Leben ein, dein Herz hört auf zu schlagen,
wenn du jetzt nicht kämpfst, wann willst du es wagen?

Der Schatten wirkt so riesig groß, er wächst an deiner Angst.
Doch er ist nur so groß, weil du ihn sehen kannst.
Wenn du Schatten vor dir siehst, ist hinter dir ein Licht
und es hält den Rücken frei, drum ängstige dich nicht.

Ein Herz kann gegen Stahl bestehen, gegen eine Macht.
Helden werden nicht geboren, erst recht nicht über Nacht.
Keine Macht ist unbesiegbar, selten in nur einer Schlacht.
Wenn du verlierst, steh wieder auf,
daraus werden Helden gemacht_

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